dave-initiv: Ein Blog

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Testfotos

Ganz kurz die Vor- und Nachteile von dem Pentax Telekonverter 1,4:
Man verliert eine Blendenstufe Helligkeit und auch Auflösung, warum ich ihn mit meinem 300 mm Teleobjektiv wohl kaum noch verwenden werde (außer bei Mondfotos).

 

 

 

Einen Vorteil hat er aber: Ein Makroobjektiv kann endlich vergrößern. Das heißt ich habe einen Abbildungsmaßstab von 1,4:1. Mit Zwischenringen ist das nicht möglich.
Tamron 90mm Macro, Telekonverter

Foto-Experimente

Specht im SchneeDieses Jahr wollte ich mich nicht damit abfinden, dass man in der trüben Jahreszeit kaum Fotos machen kann: Da im Winter oft wochenlang keine Sonne scheint, habe ich meist nur wenig Fotos aufgenommen.
Warum nicht mal an Experimente wagen, dachte ich mir, und begann das umzusetzen was ich im Internet fand und mir gefiel:

Neben Testfotos beschäftigte ich mich mit gefrorenen Seifenblasen, Lightpainting und Miniaturfigurenfotografie.
Darüber werde ich in einzelnen Artikeln schreiben. Ein Bild von einer rauchenden Glühlampe habe ich auch gemacht, wie’s geht kann man hier lesen:
Tutorial-fotos-von-rauchenden-gluehbirnen-machen.

Vergleich ARRI mit LDR Scheinwerfer

Vergleich ARRI True Blue T1 und LDR ARIA 1000 F Plus Fresnellinsenscheinwerfer

Mich hat interessiert ob die Mehrausgabe von ca. 470,- € für ein Markenprodukt (ARRI) gerechtfertigt ist, oder ob es ein Scheinwerfer vom italienischen Hersteller es auch genauso tut.

ARRI T1 (links), LDR Aria F1000 (rechts)

ARRI T1 (links), LDR Aria F1000 (rechts)

Pro Arri:

  • Design (Rückwand mit Anspielung auf den ersten ARRI-Scheinwerfer)
  • Leichter (um 1,9 kg (Herstellerangabe)) und kompakter
  • In Zuleitung integrierter Schalter (benötige ich nicht)
  • Kipp-/Schwenkbereich ±90°

Pro LDR:

  • Etwas heller
  • Optisch erkennbare Abstrahlwinkeleinstellung
  • Wartungsfreundlicher
  • Farbfilterhalter praxistauglicher

Was ich nicht unterschiedlich bewerte ist der effektive Linsendurchmesser (nachgemessen: ARRI: 14,4 cm, LDR: 14,8 cm), der Sockel (G22, verriegelbar beim ARRI, aber die Leuchtmittel sind teurer, GX9,5 beim LDR) und der größere Abstahlwinkelbereich beim LDR 8° bis 60° (ARRI: 10° bis 54°).

 

 

 

Nun zur Photometrie:

ARRI Spot

ARRI Spot

LDR Spot

LDR Spot

 Spot, 2 m Entfernung:  19350 lx  19300 lx
 Flood, 2 m Entferung:  3090 lx  3360 lx

Anmerkung:

Das hat mich wirklich überrascht, weil man in Foren durchaus liest, dass ARRIs heller sein würden. Die 50 Lux in der Spotstellung sind fast vernachlässigbar, im häufigen Anwendungsfall „Flood“ ist der (ungeputzte (!)) LDR Aria doch einiges heller. Die Lichtverteilung ist bei beiden sehr zufriedenstellend. Zur Wartungsfreunlichkeit: Ich musste beim ARRI das Anschlusskabel austauschen (weil ein falscher Stecker montiert war). Das war ein unglaublicher Aufwand (14 Schrauben) und die Kabeldurchführung war äußerst eng. Beim LDR hat man einfachen Zugang zum Inneren (eine Schraube lösen) und dann kommt man auch schon an die Lüsterklemme für die Zuleitung, die Zugentlastung ist als handelsübliche Kabelverschraubung ausgeführt.
Noch was Positives zum ARRI: Ich konnte beim Aufheizen/Abkühlen keinerlei Geräusche hören, der LDR knackst schon deutlich.

Fazit:

Die oft genannten Vorteile (lichtstärker und wartungsfreundlicher) vom deutschen Markenprodukt haben sich nicht bewahrheitet. Es muss jeder für sich selbst entscheiden, ob der Markenname und die kleinen Gimmicks (Kabelhalter, TV-Zapfen mitgeliefert, Spindelfokusverstellung, Lampenzugang von vorn) sowie das geringere Gewicht den Mehrpreis von fast 500 € rechtfertigen oder ob das Wichtige, nämlich ordenlich Licht abzugeben, auch ein Italiener übernehmen kann.

#PrayforGermany

Wenn man zur Stunde die Deutschland-Trends auf Twitter anschaut, kann man schon verzweifeln: „Tage des Schreckens“, Schießerei in Florida und München und die anderen Amokläufe in Deutschland sowie persönliche Tragödien wie #wirfuerhannes (Selbstmord eines Bloggers, unmittelbar im Internet). Ab und zu aber auch #PrayforGermany. Darunter findet man neben den ernstgemeinten Tweets leider viele, die das Beten abtun („Ich will das nicht“), oder die meinen, man hätte es selbst in der Hand („…es ist Zeit etwas zu machen und nicht nur Versprechungen zu machen!“) oder verteufeln Religionen allgemein. Meiner Meinung nach fehlt diesen Leuten das Eingeständnis, dass man eben nicht alles beherrschen kann. Genau aus dieser Verzweiflung, welche man sich jedoch selbst nicht bekennt, entsteht Hass, hineinsteigern in Aktionismus oder auch Depression. Die Auswirkungen sieht man jeden Tag in den Nachrichten.
Wenn man aber betet, – in welcher Form auch immer -, kommt man zur Ruhe, kann loslassen, seine Trauer oder Ängste artikulieren, besinnt sich auf eigene Fehler, bekommt Kraft zum Vergeben und eine andere Perspektive. Und das hat gar nichts mit einem Dogma bzw. Religion zu tun, es geht in erster Linie um Ehrlichkeit zu Gott und sich selbst. Und das ist gut.

Wieder online

Diese Seite war jetzt mal offline, weil ich nun endlich die richtige Domäne (am richtigen Fleck) habe und das WordPress anpassen musste, was nicht einfach war. Genauer gesagt, musste ich eine Neuinstallation machen. Hat viel Nerven und Geld gekostet…
Falls Ihr noch Fehler (z.B. fehlende Bilder) entdecken solltet, bitte gern melden. Vielen Dank!

Dirt Road in the MorningUrheber: neal_tommy (fotolia)